MATTHIAS HAASE

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Mensch & Motiv

Unter dem Leitthema "Mensch & Motiv" verfolge ich eine abstrakte, figurative Malerei in archaischer Bildsprache. Meine Bilder sind gekennzeichnet
von einem brutartigen, geladenen Umgang mit Farbe, von rohen Bildoberflächen und einem unmittelbaren, expressiven Malprozess mit hoher Sensibilität
für Farbklänge. Ich entwickle Figuren mit malerischen Mitteln aus Farbmasse und Komposition und forme sie abstrakt im Bild. Die Figuren treten oft
als Zentralfiguren mit landschaftlichen Elementen teils deutlich, teils weniger deutlich in Erscheinung. Sie zeigen sich unspezifisch, unrealistisch
und meist passiv in starren Posen.
(M. Haase, 2019)

Künstlerisches Programm

• Abstrakte, figurative Malerei und archaische Bildsprache
• Brutartiger, geladener Umgang mit Farbe
• Rohe Bildoberflächen, amorphe Masse, sperrige Formen, kryptische Motive
• Unmittelbarer, expressiver Malprozess und sensible Farbklänge
• Bezüge in die deutsche Kunstgeschichte zur expressiven Malerei und zur Neuen Figuration
• Aspekte der Art Brut im Sinne von unverbildete, rohe Kunst
• Ungeschminkte, direkte Malerei
• Themen sind: die Malerei, die Farbe, der farbklang, der Mensch, die Figur, das Empfinden, das Unbestimmte, das Undeutliche, die Landschaft, die Heimat
• Am Anfang steht ein dunkler Kontakt: obscurus fundus animae
• Abgrenzung von verwertenden Strömungen wie dem Pop und Abgrenzung zum Realismus
• Distanz zum Umfeld der (Neuen) Leipziger Schule, die treffend beschrieben wird mit: "Sie malen nicht was sie sehen, sondern was sie wissen."
• Malen vor dem (deutlichen/klaren) Wissen und Malerei die Kenntnissen vorgelagert ist
• Bildmotive die zum Teil noch nicht benannt werden können und Bilder die erst später ihre Titel erhalten
• Das, was malerisch entsteht, ist als ästhetisches Ergebnis selbst vollumfänglich bildnerisch aussagekräftig. Abgesehen vom Titel kann man zum Bild sprachlich kaum mehr äußern.
• Ablehnung einer betriebsamen Kunstproduktion sowie Ablehnung von politisch motivierter Kunst
• Die uneingeschränkte Freiheit der Kunst: Wenn es nichts zu Malen gibt, dann gibt es nichts zu Malen.

"Gut gemalt. Nichts für harmonische Vorzimmer: Matthias Haase"

"Der grobe Strich, aufgetragen mit Pinsel und Spachtel, wächst aus der Leinwand hinaus, lässt das Bild
fast zur Skulptur werden. Eigenwillig, sperrig und dabei äußerst anziehend sind seine großformatigen Arbeiten."
(Judith Borowski, FTD Januar 2007, anlässlich der Einzelausstellung bei Johann Döbele im Artbuero Berlin, 2006)

Ich komme aus Brandenburg

Ich komme aus Brandenburg. Brandenburg hat mich mit seinen Menschen, Orten und Trümmern geprägt. Ich bin Brandenburger.
Es kommt mir auf die Dinge an, die mir persönlich nahe stehen und in mir stecken. Ich sehe mich in meiner Umgebung um.
Landschaften, Häuser und Selbstbilder zählen zu meinen Themen mit denen ich mich während der Schulzeit malerisch beschäftige.
Ich bin nicht von abstrakten, unantastbaren Substanzen umgeben, sondern fassbare Gegenstände und ihr Zueinander charakterisieren
zunächst meine Wahrnehmung. Die Anschauung ist die Quelle für meine bildnerische Auseinandersetzung mit mir und meinem Lebensbereich.
Meine Malerei thematisiert das romantische Verhältnis zwischen innerer Gefühlswelt und Lebensraum. Intuitives Schaffen und
ein Bekenntnis zum menschlichen Individuum mit Fehlern und Expression - ungestylt und ehrlich.
Das ist das Wesentliche an der Malerei die ich verfolge.
(M. Haase, 2003)

Download PDF

Malerei von Matthias Haase (PDF, 58 Seiten, 18 MB)




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