MATTHIAS HAASE

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Künstlerisches Programm

"Der grobe Strich, aufgetragen mit Pinsel und Spachtel, wächst aus der Leinwand hinaus, lässt das Bild
fast zur Skulptur werden. Eigenwillig, sperrig und dabei äußerst anziehend sind seine großformatigen Arbeiten."
Judith Borowski, Financial Times Deutschland (5./6./7.Januar 2007) in ihrem Beitrag
"Gut gemalt. Nichts für harmonische Vorzimmer: Matthias Haase"

• Aus der gegenständlichen, figurativen Malerei Entwicklung einer charakteristischen Bilderwelt
• Brutartiger, geladener Umgang mit Farbe
• Rohe Bildoberflächen der Ölmalerei, amorphe Masse, sperrige Formen und kryptische Motive
• Eine menschliche und fühlende Seite in der zeitgenössischen Malerei
• Unmittelbarer, expressiver Malprozess mit hoher Sensibilität für Farbklänge
• Freie Formen und informelle, tachistische Elemente bieten Raum für Assoziationen
• Bezüge in die deutsche Kunstgeschichte zur Romantik und zum abstrakten Expressionismus
• Aspekte der Art Brut = unverbildete, rohe Kunst
• Ungeschminkt und ehrlich, offen und ohne Hintergedanken
• Themen sind: die Nacht, das Dunkel, der Traum, das Empfinden, das Unbestimmte, die Figur, die Landschaft, die Heimat
• Am Anfang steht ein dunkler Kontakt: obscurus fundus animae
• Abgrenzung von verwertenden Strömungen wie dem Pop und Abgrenzung vom Realismus
• Distanz zum Umfeld der Neuen Leipziger Schule, die treffend beschrieben wird mit: „Sie malen nicht was sie sehen, sondern was sie wissen.“
• Malen vor dem (deutlichen/klaren) Wissen
• Bildmotive die zum Teil noch nicht benannt werden k�nnen
• Ablehnung einer betriebsamen Kunstproduktion sowie jeglicher politischer und ideologischer Begründung
• Die uneingeschr�nkte Freiheit der Kunst: Wenn es nichts zu Malen gibt, dann gibt es nichts zu Malen.
• Maximal unabh�ngiges künstlerisches Schaffen neben einer gewerblichen T�tigkeit

Brandenburg

Ich komme aus Brandenburg. Brandenburg hat mich mit seinen Menschen, Orten und Tr�mmern gepr�gt. Ich bin Brandenburger.
Es kommt mir auf die Dinge an, die mir pers�nlich nahe stehen und in mir stecken. Ich sehe mich in meiner Umgebung um.
Landschaften, H�user und Selbstbilder z�hlen zu meinen Themen mit denen ich mich w�hrend der Schulzeit malerisch besch�ftige.
Ich bin nicht von abstrakten, unantastbaren Substanzen umgeben, sondern fassbare Gegenst�nde und ihr Zueinander charakterisieren
zunächst meine Wahrnehmung. Die Anschauung ist die Quelle f�r meine bildnerische Auseinandersetzung mit mir und meinem Lebensbereich.
Meine Malerei thematisiert das romantische Verh�ltnis zwischen innerer Gef�hlswelt und Lebensraum. Intuitives Schaffen und
ein Bekenntnis zum menschlichen Individuum mit Fehlern und Expression - ungestylt und ehrlich.
Das ist das Wesentliche an der Malerei die ich verfolge. (verfasst 2003)

Eine Auswahl weiterer Bilder:

• Kunstknall: kunstknall.de/pages/matthiashaase
• Kerbachklasse: absolventen/matthias-haase
• Tumblr: matthiashaase.tumblr.com